Über die „Rue de Dinslaken“ zum Empfang ins Rathaus Agen
Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs verbrachten erlebnisreiche Praktikumswoche in Dinslakens französischer Partnerstadt
Organisiert und gefördert vom Städtepartnerschaftsverein und begleitet vom Lehrerteam Kirsten Eden und Stefan Reese verbrachten auch in diesem Frühjahr wieder acht Schülerinnen und Schüler eine Woche in der Partnerstadt Agen. Ausgewählte Friseurbetriebe sowie Krippen und Kindertageseinrichtungen boten den angehenden Fachkräften des Friseurhandwerks und der Kinderpflege die Möglichkeit erste Arbeitserfahrungen fernab der Heimat zu machen. Dabei wurde weit mehr als nur „über die Schulter geschaut“. Betriebe, Praktikantinnen und Praktikanten zeigten sich gleichermaßen begeistert nicht nur von der engagierten Zusammenarbeit, sondern vor allem auch vom hochinteressanten Austausch zwischen den Kulturen. Gemeinsames und Unterschiedliches in den Abläufen, der Ausstattung, den Personalschlüsseln – da gab es viel zu entdecken.
Unterstützt und begleitet vom „Comitèe jumelage“ des Städtepartnerschaftsvereins und mitten im Zentrum von Agen untergebracht, hatten die Schülerinnen und Schüler auch nach den intensiven Arbeitstagen noch genug Zeit auf Entdeckungsreise zu gehen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt und der Umgebung mit Olivier Garros und auf eigene Faust zu erkunden: Stadttheater, Museum, Altstadt, die Garonne mit der imposanten Brücke „Canal du midi“ und, etwas abseits gelegen, sogar eine „Rue de Dinslaken“. Auch eine Tour in das nahegelegene Toulouse stand auf dem Programm.
Höhepunkt der Woche war sicher der Besuch im Rathaus bei Gemeinderätin Béatrice Bourgarel, die als Vertreterin des Bürgermeisters in ihrer Begrüßung die besondere Bedeutung der gegenseitigen Besuche zwischen Dinslaken und Agen herausstellte. Ein großes Lob ging dabei auch an die engagierten Schülerinnen und Schüler, an Kirsten Eden und Stefan Reese und den Städtepartnerschaftsverein, der während der gesamten Woche unermüdlich für die Praktikantinnen und Praktikanten da war.
In einer spontanen Rede zeigten auch die Schüler:innen Feyza und Cem ihre Begeisterung und Dankbarkeit: „Wir haben uns direkt in die Stadt verliebt und in den Betrieben haben wir uns mehr als wohlgefühlt. Wir wollen uns bei allen bedanken“
RS/FEN/5/26
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