Gäste aus Frankreich: Schüler:innenaustausch

Schüler:innenaustausch am Berufskolleg Dinslaken:

Gemeinsam lernen, gestalten und Grenzen überwinden

Einmal mehr wurde das Berufskolleg Dinslaken zum internationalen Lernort: Vom 13. bis zum 17. April waren zwanzig Schülerinnen und Schüler des Lycée Jacques Prévert aus Combs-la-Ville (Frankreich) zu Gast und arbeiteten gemeinsam mit 20 Lernenden unserer Schule an einem vielseitigen Austauschprogramm. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur fachliche Inhalte, sondern vor allem das gemeinsame Finden von Lösungen, das Lernen voneinander und das Knüpfen neuer Freundschaften.

Kern der spannenden Woche war ein praxisnahes Projekt in Kooperation mit der Zechenwerkstatt Lohberg. In deutsch-französischen Teams entwickelten die Teilnehmenden berufliche Projektideen, arbeiteten diese schrittweise aus und setzten sich intensiv mit der Umsetzung auseinander. Von der ersten Idee über die Ausarbeitung von Konzepten bis hin zur Diskussion von Prototypen stand der gemeinsame Arbeitsprozess im Fokus. Bei den Abschlusspräsentationen am letzten Projekttag wurde deutlich, wie viel Engagement, Kreativität und fachliches Können in den Ergebnissen steckte.

Auch außerhalb der Projektarbeit bot das Programm vielfältige Impulse. Eine Exkursion zum Unternehmen Thunderbike in Hamminkeln eröffnete spannende Einblicke in das moderne Zweiraddesign sowie in die damit verbundenen handwerklichen und technischen Arbeitsprozesse. Der Besuch der Ausstellung “Mythos Wald” im Gasometer Oberhausen setzte dazu einen kulturellen Kontrast und ermöglichte eine eindrucksvolle, sinnlich-ästhetische Auseinandersetzung mit Natur, Raum und Zeit.

Begleitet und organisiert wurde der Austausch durch Arbeit und Leben e.V., die mit ihrer Erfahrung für eine strukturierte Planung, sichere Rahmenbedingungen und eine kontinuierliche pädagogische Unterstützung sorgten.

Besonders prägend war das Miteinander der Schülerinnen und Schüler: Über Sprachgrenzen hinweg tauschten sie sich über unterschiedliche Arbeitsweisen und Lebenswelten aus, organisierten ihre Zusammenarbeit eigenständig und übernahmen Verantwortung für ihre Projekte. So entstanden nicht nur überzeugende Arbeitsergebnisse, sondern auch neue Perspektiven und ein gelebtes interkulturelles Verständnis.

Der Austausch wird im September 2026 fortgesetzt: Dann reist die deutsche Gruppe nach Combs-la-Ville. Neben der Weiterarbeit an den Projekten wird dabei natürlich auch der kulturelle Austausch – unter anderem bei Besuchen in Paris – erneut eine wichtige Rolle spielen.

SCHV/FEN/4/26